
Der Deutsche Sportwettenverband hat in einer aktuellen Einschätzung vom Juni 2026 das erwartete Wettvolumen während der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 quantifiziert und dabei ein Gesamtvolumen von nahezu einer Milliarde Euro genannt, während zugleich die Verteilung zwischen lizenzierten Anbietern und illegalen Plattformen beleuchtet wird.
Experten des DSWV gehen davon aus, dass lizenzierte Unternehmen zwischen 600 und 700 Millionen Euro generieren könnten, während bis zu 400 Millionen Euro an illegale Anbieter fließen dürften, und diese Aufteilung unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen bei der Kanalisierung im regulierten Markt gemäß dem Glücksspielstaatsvertrag. Die Weltmeisterschaft, die in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko stattfindet, bildet dabei den zeitlichen Rahmen für diese Schätzungen, die auf Marktanalysen und historischen Daten zu großen Sportereignissen basieren.
Der Glücksspielstaatsvertrag regelt seit seiner Einführung die Rahmenbedingungen für Sportwetten in Deutschland, wobei lizenzierte Betreiber strenge Auflagen erfüllen müssen, während illegale Plattformen weiterhin Zugang zum Markt finden, und Beobachter weisen darauf hin, dass die Projektionen des Verbands die Notwendigkeit verdeutlichen, die Attraktivität des regulierten Angebots zu stärken. Daten aus früheren Turnieren zeigen, dass große internationale Ereignisse wie Weltmeisterschaften das Wettvolumen signifikant steigern, doch zugleich die Abwanderung zu unregulierten Anbietern begünstigen können, wenn die Kanalisierung nicht ausreichend gelingt.
Im Juni 2026, kurz vor dem Beginn der Weltmeisterschaft, veröffentlichte der Verband diese Einschätzung, die als Grundlage für Diskussionen über mögliche regulatorische Anpassungen dient, und Vertreter der Branche betonen, dass ein hoher Anteil an illegalen Wetten nicht nur Steuerausfälle bedeutet, sondern auch den Verbraucherschutz untergräbt. Lizenzierte Anbieter sehen sich mit Wettbewerbsnachteilen konfrontiert, da illegale Plattformen oft flexiblere Angebote und höhere Quoten präsentieren können, während die Aufsichtsbehörden die Einhaltung der Vorschriften überwachen.

Frühere Großereignisse haben gezeigt, dass das Wettvolumen in Deutschland während solcher Turniere um ein Vielfaches ansteigen kann, und die aktuelle Prognose des DSWV baut auf diesen Mustern auf, indem sie sowohl das Potenzial für lizenzierte Anbieter als auch die Risiken durch Offshore-Operatoren quantifiziert. Forscher und Marktanalysten haben in vergleichbaren Fällen festgestellt, dass eine effektive Kanalisierung von entscheidender Bedeutung ist, um illegale Aktivitäten einzudämmen, und die genannten Zahlen dienen als Indikator für den Handlungsbedarf vor und während der Weltmeisterschaft 2026.
Die Schätzungen des Deutschen Sportwettenverbands liefern eine klare Übersicht über die erwartete Verteilung des Wettvolumens und zeigen auf, dass nahezu eine Milliarde Euro insgesamt mobilisiert werden könnten, wobei der Anteil illegaler Plattformen bis zu 400 Millionen Euro erreichen mag. Diese Fakten unterstreichen die Bedeutung kontinuierlicher Anstrengungen zur Verbesserung der Kanalisierung im Einklang mit dem bestehenden regulatorischen Rahmen, ohne dass zusätzliche Maßnahmen in der aktuellen Berichterstattung spezifiziert werden.