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2 Jul 2026

GGL-Studie beziffert legalen Marktanteil auf 77 Prozent

Studie zur Online-Glücksspielregulierung in Deutschland

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat eine Untersuchung veröffentlicht, die den Anteil lizenzierter Anbieter am deutschen Online-Glücksspielmarkt mit 77,03 Prozent beziffert, während der illegale Sektor 22,97 Prozent und damit rund 547 Millionen Euro im Jahr 2024 ausmacht, und diese Zahlen stammen aus einer Befragung von 2.000 Nutzern, die kürzlich Online-Wetten, Poker oder Casino-Produkte genutzt haben.

Das Blockchain Research Lab führte die Erhebung durch, und die Ergebnisse geben Aufschluss über die aktuelle Marktaufteilung wenige Monate vor der für 2026 geplanten Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags von 2021.

Details zur Marktaufteilung

Lizenzierte Betreiber decken demnach den Großteil des Volumens ab, und der illegale Bereich bleibt auf einen Wert von etwa 547 Millionen Euro beschränkt, während Forscher die Daten aus direkten Nutzerantworten ableiteten, die aktuelle Spielgewohnheiten widerspiegeln, und diese Verteilung zeigt, wie sich der regulierte Sektor seit Inkrafttreten des Vertrags entwickelt hat.

Die Studie hebt hervor, dass der Kanalisierungsgrad bei 77,03 Prozent liegt, und Beobachter verbinden diese Quote mit der wachsenden Akzeptanz offizieller Angebote, während der Schwarzmarktanteil trotz bestehender Regulierungen weiterhin relevant bleibt.

Methodik und Datenerhebung

Blockchain Research Lab stützte die Analyse auf Antworten von 2.000 Personen, die innerhalb eines definierten Zeitraums Online-Glücksspielprodukte genutzt hatten, und die Befragung erfasste sowohl legale als auch illegale Plattformen, um ein realistisches Bild der Marktverhältnisse zu zeichnen, während die Behörde die Ergebnisse anschließend zusammenfasste und veröffentlichte.

Die gewählte Stichprobe ermöglichte es, Rückschlüsse auf Gesamtvolumina zu ziehen, und die daraus resultierenden Schätzungen für den illegalen Markt von 22,97 Prozent sowie dem Gegenwert von 547 Millionen Euro flossen direkt in die Berichterstattung ein.

Marktanteile und Regulierung im deutschen Online-Glücksspiel

Verbindung zum Glücksspielstaatsvertrag

Der 2021 in Kraft getretene Interstate Gambling Treaty bildet den rechtlichen Rahmen für die aktuelle Marktsituation, und die Studie liefert Daten, die bei der für 2026 vorgesehenen Evaluation herangezogen werden sollen, während Vertreter der Länder diese Erkenntnisse nutzen können, um Anpassungen zu prüfen, und die GGL die Zahlen als Grundlage für künftige Entscheidungen bereitstellt.

Die Veröffentlichung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Diskussionen über die Wirksamkeit der Regulierung zunehmen, und die ermittelten Anteile verdeutlichen sowohl Fortschritte als auch verbleibende Herausforderungen im Umgang mit nicht lizenzierten Angeboten.

Ausblick auf die Überprüfung 2026

Im Juli 2026 steht die turnusmäßige Überprüfung des Vertrags an, und die vorliegende Studie wird voraussichtlich als Referenzpunkt dienen, während Behörden und Marktteilnehmer die Entwicklung des Kanalisierungsgrads weiter beobachten, und die ermittelten 77,03 Prozent legaler Nutzung sowie der illegale Anteil von 22,97 Prozent geben konkrete Anhaltspunkte für anstehende Bewertungen.

Die GGL hat die Ergebnisse unter dem Titel „Schwarzmarkt-Studie bestätigt: regulierte Online-Angebote machen den Großteil des Marktes aus“ veröffentlicht, und diese Quelle verweist auf die zugrunde liegenden Erhebungen des Blockchain Research Lab.

Schlussfolgerung

Die von der GGL vorgelegten Zahlen liefern eine klare Momentaufnahme des deutschen Online-Glücksspielmarkts im Jahr 2024, und die ermittelten Marktanteile sowie der geschätzte Wert des illegalen Segments bilden eine faktische Basis für die bevorstehende Überprüfung des Staatsvertrags, während weitere Erhebungen die Entwicklung bis 2026 dokumentieren werden.